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citelligent 2021

Fachtagung citelligent 2021

Die Fachtagung gibt Städten und Gemeinden konkrete Hilfestellungen bei der Konzeption und Umsetzung von Smart City Projekten.

Logo citelligent 2021

Zielpublikum

  • Entscheider*innen, Fachspezialist*innen, Projektleiter*innen der öffentlichen Verwaltungen (Bund, Kantone, Gemeinden)
  • interessierte Personen aus Forschung, Industrie und von Zulieferern

Ort / Zeit

  • 16. September 2021
  • 09:00 – 17:00
  • Schloss Lenzburg

Kosten

Die Teilnahmegebühr beträgt CHF 380.- (exkl. MWST). Darin inbegriffen sind Dokumentationen der vorgestellten Lösungen, ein Apéro riche über Mittag sowie Pausenverpflegungen.

Anmeldung

Anmelden können Sie sich hier: Anmeldung.

Falls die Veranstaltung aufgrund von Regelungen des Bundesrates oder von kantonalen Behörden zum Coronavirus (COVID-19) abgesagt werden muss, wird den Tagungsteilnehmenden die geleistete Zahlung vollumfänglich zurückerstattet.

Anreise

Die Beschreibung der Anreise zum Schloss Lenzburg finden Sie auf folgender Seite: Anreise Schloss Lenzburg.

Faktenblatt

Alle wichtigen Informationen in kompakter Form finden Sie im Faktenblatt, das Sie hier herunterladen können:


Programm vom 16. September 2021

Vormittag

Vorstellung der Projekte und Lösungsideen im Plenum.

09:00 – 09:10

Begrüssung

Daniel Mosimann, Stadtamman, Stadt Lenzburg

Einführung

Dr. Dominik Grögler, Partner, savisio

09:10 – 09:20

Ethik & Digitalisierung

Maschine macht Moral? Ethik im Change!

Benjamin Ritz, Präsident, Forum Wirtschaft + Ethik

09:20 – 09:30

Bezahlsysteme

Ethik im Bezahlwesen

Csaba Schulz, Inhaber, Schulz Marketing & Sales

MyData in einer neuen Bezahllösung

Referent*in wird in Kürze bekannt gegeben

Meine Daten gehören mir! Wie ich die Kontrolle über meine Daten erlange

Dr. Christian Kunz, CEO, BitsaboutMe

Beteiligte Unternehmen: smarpay, Schulz Marketing & Sales, Hypothekarbank Lenzburg, savisio

09:30 – 09:45

Gesellschaftspolitik

Meinungsäusserung ohne Hürden: wie werden alle zu Beteiligten?

Christian Wohlwend, Geschäftsführer, MachMitSchweiz!

Verantwortung der öffentlichen Hand in der Alterspolitik

Sandra Wittwer, Gemeinderätin Riggisberg, Vorstandsmitglied Verein Altersnetzwerk Region Gantrisch

Wie Strom sicheres Wohnen im Alter ermöglicht

Dominik Hanisch, Innovationsmangager ewb, Gründer Siima

Beteiligte Unternehmen: Verein MachMitSchweiz!, savisio, Siima, Gemeinde Riggisberg, H5 Healthcare Consulting

09:45 – 09:55

Gesundheitswesen

Der Mensch im Mittelpunkt – die Healthcare Toolbox

Kurt Schönholzer, CEO, Joblife-Coaching GmbH

Transparenz durch Digitalisierung – myClaims

Roman Barnert, Principal Consultant, think beyond AG

Digitalisierung im Gesundheitswesen – Die Verantwortung der Versicherungen

Referent*in wird in Kürze bekannt gegeben

Beteiligte Unternehmen: savisio, IBC, Joblife-Coaching GmbH, Stiftung TRANSfair, think beyond

09:55 – 10:05

Smart City Monitoring

Smart City Monitoring für Städte und Gemeinden

Referent*in wird in Kürze bekannt gegeben

Beteiligte Unternehmen: Berner Fachhochschule, consign – identity communication, Verein Smart Community, novatlantis, Telesis, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

10:05 – 10:15

Infrastruktur

Raumplanung in 3D: gelebte Partizipation

Nicole Reifler, Leiterin Produktentwicklung GIS, geoPro Suisse

Gebäudepass: Energie- und Investitionsoptimierung für Gebäudebesitzer

Matthias Eifert, Geschäftsführer, Zukunftsregion Argovia

Beteiligte Unternehmen: geoPro Suisse, Hightech Zentrum Aargau, Zukunftsregion Argovia

10:15 – 10:40

Pause

10:40 – 12:00

Energie / Umwelt

Netto Null Szenarien für die Schweiz – was müssen wir tun, um das Ziel zu erreichen?

Dr. Gianfranco Guidati, Projektleiter, Energy Science Center, ETH Zürich

WiSort – The future of waste management

Ermes Zamboni, CEO, WiSort, Politecnico di Milano

Zusammenschluss zum Eigenverbrauch als Opportunität für Energieversorgungsunternehmen

Prof. Stefan Roth, Dozent für Erneuerbare Energien, FHNW, Institut für Biomasse und Ressourceneffizienz

Vermeidung von Emissionen des klimawirksamen Lachgases

Referent*in wird in Kürze bekannt gegeben

Potentiale der Geothermie im Aargau

Referent*in wird in Kürze bekannt gegeben

Vermeidung der Geruchsemissionen von Klärbecken

Referent*in wird in Kürze bekannt gegeben

Echtzeit Energiehandel mit lokal erzeugter Energie

Referent*in wird in Kürze bekannt gegeben

Beteiligte Unternehmen: Hightech Zentrum Aargau, ETH Zürich «Energy Science Center», SWL Energie, FHNW «Institut für Biomasse und Ressourceneffizienz», Virtual Global Trading, WiSort

12:00 – 13:30

Mittagessen

Nachmittag

Zu jedem der am Vormittag vorgestellten Themen werden vertiefende Workshops durchgeführt. Sie haben die Gelegenheit, an zwei der Themenworkshops teilzunehmen, welche Sie bei der Anmeldung auswählen können.

Eines der Ziele der Workshops ist, Ihre Anforderungen zu verstehen, damit die Lösungen übertragbar für andere Städte und Gemeinden werden.

13:30 – 14:20

Workshop Block I

Workshops zu dem Themen «Energie / Umwelt», «Bezahlsysteme», «Gesellschaftspolitik», «Gesundheitswesen», «Infrastruktur», «Smart City Monitoring».

14:20 – 14:30

Pause / Wechsel von Workshop Block I zu Block II

14:30 – 15:20

Workshop Block II

Wiederholung der Workshops aus Block I zu dem Themen «Energie / Umwelt», «Bezahlsysteme», «Gesellschaftspolitik», «Gesundheitswesen», «Infrastruktur», «Smart City Monitoring».

15:20 – 15:50

Pause

15:50 – 16:50

Vorstellung der Ergebnisse aus den Workshops

Zusammenfassung der Ergebnisse der Workshops durch die Workshopleiter*innen.

16:50 – 17:00

Nächste Schritte / Verabschiedung

18:00

Ende der Veranstaltung


Icon Ethik & Digitalisierung

Ethik & Digitalisierung

Problemstellung

Automation, Digitalisierung und Rationalisierungen setzen eine Vielzahl von Arbeitsstellen unter Druck, zunehmend auch in qualifizierten Berufen. Die Herausforderungen im Change bestehen vielfach nicht in der Technologie, sondern beim Menschen.

Lösung

Die Umsetzung der Thuner Ethik-Charta in einer Unternehmung ist die Grundlage, die es ermöglicht, Veränderungen anzugehen und erfolgreich umzusetzen, ohne Verlierer «zu produzieren».


Icon Energie Umwelt

Energie / Umwelt

Die Stadt Lenzburg möchte nachhaltiger und energieeffizienter werden. Umweltlasten sollen reduziert und die Zielerreichung der Strategie energieAARGAU des Kanton Aargau und der Energiestrategie 2050 des Bundes unterstützt werden.

Problemstellungen

  • Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, damit erneuerbare und effiziente Energietechnologien und -systeme vermehrt eingesetzt werden können?
  • Wie können die bei der Aufbereitung des Abwassers entstehenden schädlichen Nebenprodukte sowie unangenehme Geruchsemissionen vermieden oder reduziert werden?
  • Wie muss das Energiesystem gestaltet werden, damit es flexibel und dynamisch auf Anfrage und Angebot reagieren kann?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, private Energieerzeuger (z.B. Photovoltaik Anlagen) in das Gesamtenergiesystem zu integrieren und welche Geschäftsmodelle können basierend darauf entwickelt werden?
  • Unter welchen Bedingungen ist der Einsatz von Power-to-Gas Systemen (chemischer Prozess zur Umwandlung von Strom in Wasserstoff oder Methan) sinnvoll und wie können diese optimal eingesetzt werden?
  • Welche Möglichkeiten bietet die Geothermie für die Energieversorgung der Zukunft?
  • Wie kann das ungenutzte Recyclingpotential von Hauskehricht einfach und effizient genutzt werden?

Lösungen

  • Der Handel von lokal erzeugter Energie in Echtzeit ermöglicht den Kunden Strom vom Nachbardach zu erwerben und somit den Einsatz der Solarenergie zu fördern und die energetische Eigenständigkeit der Region zu stärken. Die Untersuchung der Tarifierung und der konkreten Umsetzung wird in Lenzburg angegangen.
  • Die Entwicklung eines Businessmodells für den Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) wird vorangetrieben, um die lokal erzeugte Energie zu optimalen Konditionen anbieten zu können. 
  • Die Weiterentwicklung des Projektes «Gebäudepass», einer Plattform für die Energie- und Investitions-Optimierung für Gebäudebesitzer, welches bereits an der Fachtagung citelligent 2020 vorgestellt wurde.
  • Basierend auf Messungen mit Geruchssensoren über den Klärbecken sollen frühzeitig Massnahmen für die Geruchsminderung ergriffen werden.
  • Lachgas ist rund 300x klimaschädlicher als CO2. Es entsteht unter anderem bei der Abwasserreinigung in Kläranlagen. Die Messung des entstehenden Lachgases soll Aufschluss darüber geben, wo es entsteht und wie die entstehenden Emissionen vermieden werden können.
  • Untersuchung und Abschätzung des Potentials der Geothermie im Aargau.
  • Vorstellung eines Prototypen des dezentralen Abfalltrennsystems «WiSort«, welches mit Hilfe von künstlicher Intelligenz den Abfall automatisiert trennt.

Icon Infrastruktur

Infrastruktur

Raumplanung in 3D: gelebte Partizipation

Durch Einsatz eines webbasierten 3D-Stadtmodells können sich alle Beteiligten ein eigenes und umfassendes Bild über verschiedene Szenarien der Raumplanung und Ortsentwicklung machen. Ideen und Konzepte können visualisiert und aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet werden. Dies vereinfacht die Entscheidungsfindung und die Mitwirkung für Behörden, Planende und die Bevölkerung.

Problemstellung

Wer kennt sie nicht, die Diskussionen um Sonnenstunden, Schattenwurf und „Verschandelung“ der Aussicht bei Fragen der Raumplanung. Bei Quartierentwicklungen, Gestaltungsplänen und weiteren Raumplanungsaufgaben ist der Einbezug der Bevölkerung entscheidend. Wie kann man die Bedürfnisse von Verwaltung, Planung und Bevölkerung optimal berücksichtigen?

Lösung

Varianten und Studien werden in 3D visualisiert. Verwaltung und Planende können verschiedene Varianten erstellen, Kameraflüge simulieren und Szenarien entwerfen.

Alle Interessierten können dann auf der Webseite der geoPro Suisse verschiedene Blickwinkel, Varianten, Tages- und Jahreszeiten simulieren und erhalten umfassenden Einblick in eine mögliche Zukunft.

Als Pilotprojekt wird die Quartierentwicklung vom Kappelerhof in Baden mittels 3D-Simulation aufbereitet und auf dem Web zugänglich gemacht. Dadurch können sich alle Interessierten ein umfassendes Bild über die mögliche Entwicklung des Quartiers machen, sowie kritisch und fundiert Einwände und Ideen einbringen.

Weitere Einsatzmöglichkeiten sind z.B. Architekturwettbewerbe, Abstimmungen über Gestaltungspläne und Standorte von Solaranlagen.


Icon Bezahlsysteme

Bezahlsysteme

Ein zentraler Faktor bei dem in der Fachreihe citelligent 2020 entworfenen Lösungskonzept für die Digitalisierung der Finanzprozesse einer Stadt / Gemeinde ist der Ausschluss von Bargeld. Dies kann durch die Wandlung von Bargeld in elektronische Form vor Prozesseintritt oder durch eine attraktive bargeldlose Bezahlmöglichkeit für die Nutzer sicher gestellt werden.

Problemstellung

Es existieren bereits viele bargeldlose Zahlmöglichkeiten. Bei all diesen Systemen ist die Selbstbestimmung der Nutzer*innen über die eigenen Daten und deren Verwendung (own my data) nicht annähernd gewährleistet. Hinzu kommt, dass die Bezahlmöglichkeiten mit der kommerziellen Nutzung von Daten finanziert wird und vermeintlich schweizerische Lösungen mit dem Ausland verwoben sind. Dadurch sind die Produkte und der entsprechende Datenverkehr den jeweiligen ausländischen Regularien unterworfen.

Lösung

Die Lösung ist eine Schweizer Bezahlplattform für die Verarbeitung von Finanztransaktionen, bei denen die Konsumenten den Grad des Datenschutzes selbst bestimmen können. Auf diese Weise können die Konsumenten sowohl die Hoheit als auch die volle Kontrolle über ihre eigenen Daten behalten.

Die Bezahlplattform bindet alle gängigen Bezahllösungen/-mittel ein.

Die Konsumenten können die Bezahllösung frei wählen und somit über die Bekanntgabe und Nutzung ihrer Daten und die Höhe der Kosten / Gebühren für den Händler bestimmen. Auf diese Weise wird Transparenz geschaffen und die Konsumenten kennen die Kosten, welche die Händler bezahlen müssen.


Icon Gesundheitswesen

Gesundheitswesen

Die Schweiz hat ein gut funktionierendes, föderalistisch geprägtes Gesundheitswesen, das einen wichtigen Beitrag zum hohen Lebensstandard der Bevölkerung und der hohen Lebensqualität im Land leistet. Das Gesundheitswesen ist ein über Jahrzehnte gewachsenes, komplexes, in sich verwobenes System.

Problemstellung

Problematisch sind die wachsenden Kosten, die Tendenz in Richtung Zweiklassengesellschaft und eine schleichende Entmenschlichung. Die Problemstellungen sind mehrfach aufgearbeitet und Lösungsansätze formuliert, der Handlungsbedarf und die Konsequenzen des Nichthandelns sind bekannt (z.B. Medikamentenpreise, Leistungskatalog, Formularkrieg).

Dennoch blieben die Versuche, die Problemstellungen in den Griff zu bekommen, bisher erfolglos. Die unterschiedlichen Interessen und die Intransparenz verunmöglichen, steuernd eingreifen zu können.

Lösung

Durch die Nutzung bestehender Technologien wird mittels neuer Ansätze in der Daten-/Systemarchitektur und neuen Denkmustern (z.B. interdisziplinär statt nur interinstitutionell) die Transparenz im Gesundheitswesen erhöht. Die HealthCare Toolbox öffnet Systemgrenzen und führt zu schlankeren Prozessen.

Der Mensch rückt ins Zentrum und die Selbstbestimmung aller Prozessbeteiligten wird gestärkt, der Kostenanstieg wird gestoppt, mittel- bis langfristig werden die Kosten sinken.


Icon Gesellschaftspolitik

Gesellschaftspolitik

Problemstellung «Beteiligung in einer Demokratie»

Die freie Meinungsäusserung für alle in der Schweiz wohnhaften Personen ist nicht ohne weiteres möglich oder wird nicht wahrgenommen. Die Statistiken sind verzerrt. Es fehlen wertneutrale, für alle in der Schweiz angemeldeten Personen zugängliche Prozesse und Plattformen, welche die freie Meinung neutral aufnehmen und statistisch verarbeiten.

Parallel dazu stellt sich die Frage, wie die Nutzung eines solchen Angebotes durch die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung erreicht werden kann.

Lösung

Mit einem hybriden Lösungsansatz (MachMitSchweiz!) werden Meinungen zu ausgewählten ethischen und gesellschaftspolitischen Themen erhoben und für alle interessierten Personen und Organisationen als statistisches Grundlagenmaterial frei zur Verfügung gestellt.

Alle Personen in der Schweiz haben die Möglichkeit, ihre Meinung zu äussern und gehört zu werden. Die Meinungen werden dort abgeholt, wo diskutiert wird – am Stammtisch, in der Familie, im Sportklub …

Ziel ist das Einholen von Meinungen und nicht die Meinungsbildung. Es gibt kein Richtig oder Falsch, die Meinungen werden gesammelt und aufbereitet. Der Prozess der Sammlung und Aufbereitung ist transparent und kann jederzeit und von Jederfrau / Jedermann eingesehen werden.

Problemstellung «Leben im Alter»

Die Kantonsverfassung des Kantons Zürich hält in Art. 19 fest, dass sich Kanton und Gemeinden dafür einzusetzen haben, dass ältere Menschen ihr Leben nach ihren Kräften selbstbestimmt gestalten und an der gesellschaftlichen Entwicklung teilhaben können.

Was heisst das hinsichtlich Verantwortung der öffentlichen Hand? Akzentuiert wird diese Fragestellung durch demografische und gesellschaftliche Entwicklungen:

  • Frauen und Männer leben heute nicht nur länger, sondern sie bleiben auch länger behinderungsfrei als frühere Generationen (WHO Statistik 2016)
  • Die Mehrheit der älteren Menschen lebt in Privathaushalten. Bei den 80-Jährigen und Älteren leben rund 50% der Frauen alleine in einem Einpersonenhaushalt und 29% in einem Kollektivhaushalt, aber nur noch 17% in einem Paarhaushalt (Altersbericht des Kt. Zürich, 2009)

Lösung

Die Fragestellung wird von einer interdisziplinär und interinstitutionell zusammengesetzten Arbeitsgruppe anhand von Beispielen neuer technologischer Ansätze diskutiert und es werden Antworten und Vorschläge formuliert.


Icon Gesellschaftspolitik

Smart City Monitoring

Eine Smart City­ Rahmenstrategie dient dazu, die verschiedenen Tätigkeitsbereiche einer Stadt zu koordinieren und auf ein gemeinsames Ziel auszurichten. Der Weg zu diesem Ziel ist mit Fortschritten, aber auch mit Abweichungen vom Zielpfad verbunden. Beides lässt sich messen und mit einem Monitoring­System aufzeigen.

Problemstellung

Wichtig für den Erfolg eines jeden Projektes ist, die Zielerreichung prüfen und den Weg dorthin steuern zu können. Dies gilt insbesondere im komplexen und dynamischen Umfeld der Smart City, wo viele unterschiedliche und miteinander wechselwirkende Faktoren berücksichtigt werden müssen. Ansprüche der Bevölkerung, der Stadtverwaltung ebenso wie die des lokalen Gewerbes müssen in die Bewertung und Steuerung eingehen, damit eine nachhaltige Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen erreicht werden kann. Bestehende nationale Indikatoren haben ihre Aussagekraft, bilden die lokale Situation einer Smart City aber nur ungenügend ab.

Lösung

Voraussetzung des Monitoring-Systems ist die Definition von geeigneten Indikatoren für die kommunalen Zielbereiche, welche erhoben und ausgewertet werden. Dies bildet die Grundlage für die Steuerung der Entwicklungsprozesse in einem online­gestützten kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP). Die Gemeindeentwicklung wird somit als KVP verstanden, der systematisch auf das Ziel der smarten Stadt ausgerichtet wird.

Indikatoren lassen sich beispielsweise von folgenden Daten ableiten: durchschnittliche Haushaltsgrösse, Leerwohnungsziffer, Sozialhilfequote, Anzahl Personenwagen je 1000 Einwohner, das Verhältnis zwischen öV- und MIV-PendlerInnen, der Wasserverbrauch der Einwohner oder die Arbeitslosenquote.

Die «ARGE kommunales Monitoring» unterstützt Gemeinden und Städte bei der Definition ihrer spezifischen Smart City Indikatoren (Auswahl aussagekräftiger Indikatoren), bei der Einführung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses, der Implementierung dieses Monitoring-Systems in die städtischen Arbeitsprozesse und IT-Umgebungen sowie bei der Visualisierung der Ergebnisse für eine schnelle und einfache Standortbestimmung.

Das Smart City Monitoring ermöglicht die schrittweise Transformation Schweizer Städte und Gemeinden in Richtung Smart City. Hintergründe des Projektes und weiterführende Informationen sind im Blog SociteyByte der Berner Fachhochschule zu finden.